Allgemeines zur PKV & GKV
Einfluss des demographischen Wandels bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) & Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
Die meisten privaten Krankenversicherungen sind auf die demographischen Veränderungen, nämlich dass die deutsche Bevölkerung im Durchschnitt immer älter wird, vorbereitet, indem sie bereits Rücklagen gebildet haben. Diese sollen die im Alter steigenden Gesundheitskosten der Versicherten abfedern.
Die PKV finanziert sich durch das Kapitaldeckungsverfahren:
Hier werden Altersrückstellungen gebildet. Ende 2004 waren das beispielsweise
90 Milliarden Euro. So finanziert sich in der PKV jede Generation selbst.
Die GKV sowie die gesetzliche Rentenversicherung beruht
dagegen auf dem Umlageverfahren: Junge Beitragszahler müssen
die steigenden Leistungen für ältere Versicherte mitfinanzieren:
Problem: Durch den anhaltenden Geburtenrückgang
und der im Gegenzug steigenden Lebenserwartung werden die Einzahler immer
weniger, aber die Mitzufinanzierenden immer mehr. Eingenommene Beiträge
werden nicht angespart, sondern ausgegeben. Die momentan diskutierten neuen
Modelle der Gesundheitsprämie oder der Bürgerversicherung ändern
nichts an diesem Prinzip.

