Private Krankenversicherung (PKV) Vergleich anfordern für Arbeitnehmer!
Arbeitnehmer - Wechseln in die Private Krankenversicherung (PKV)
Können sich weniger gut verdienende Arbeitnehmer privat versichern
lassen?
Der festgelegte Höchstbetrag des Bruttoeinkommens, die so genannte
Versicherungspflichtgrenze, liegt 2007 bei einem Jahreseinkommen von 47.700
Euro. Diese muss drei Jahre hintereinander überschritten worden sein.
Achtung: Zum Bruttogehalt gehören auch Urlaubs-
und Weihnachtsgeld, regelmäßige Bonuszahlungen sowie das 13. Monatsgehalt.
Angestellte und Arbeiter, deren Arbeitsentgelt unter dieser Versicherungsgrenze
liegt, sind Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Als Ausnahme zur Pflicht- und Bemessungsgrenze gilt auch:
Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 bereits privat versichert waren, deren Einkommen
inzwischen aber unter der gültigen Versicherungspflichtgrenze liegt,
können sich ebenfalls von der Versicherungspflicht befreien lassen solange
ihr Jahresbruttogehalt in 2006 mehr als 42.750 Euro betrug.
Wer sich als privatversicherter Angestellter oder Arbeiter durch das jährliche
Ansteigen der Versicherungspflichtgrenze theoretisch gesetzlich versichern
müsste, kann sich innerhalb von drei Monaten durch die gesetzliche Kasse
von dieser Versicherungspflicht befreien lassen. Voraussetzung: der Arbeitnehmer
muss mindestens 5 Jahre in der privaten Krankenversicherung versichert gewesen
sein.
Fazit:
Arbeitnehmer mit einem Arbeitsentgelt oberhalb dieser Versicherungspflichtgrenze
können in die private Krankenversicherung wechseln. Er muss drei Jahre
hintereinander diese Grenze überschreiten.
Arbeitnehmer deren Bruttogehalt unter den eben genannten Bemessungsgrenzen
liegt, können ihren persönlichen Schutz aber durch private
Zusatzversicherungen verbessern.
Was ist, wenn gesetzlich Versicherte im laufenden Jahr eine Gehaltserhöhung
erhalten, durch die sie über die Versicherungspflichtgrenze gelangen?
Seit dem 27.10.2006 gilt: Ein Wechsel ist nur möglich, wenn die Versicherungspflichtgrenze
in drei aufeinander folgenden Jahren überschritten wurde. Ausschlaggebend
ist die Höhe der Versicherungspflichtgrenze des laufenden Jahres.
Bevor Sie die gesetzliche Krankenversicherung kündigen, sollten Sie eine
Bescheinigung über die Annahme für die private Krankenversicherung
schriftlich vorliegen haben. Ein außerordentliches Kündigungsrecht
der Gesetzlichen Krankenversicherung haben pflichtversicherte Arbeitnehmer
nur, wenn ihre Krankenkasse
den Beitragssatz erhöht.
Was für eine private Krankenversicherung könnte ich als
Arbeitnehmer bekommen?
Durch eine private Krankenversicherung für Angestellte erhalten Sie eine
maßgeschneiderte Krankenversicherung, deren Beiträge sich nicht
pauschal nach dem Bruttoeinkommen richten. Sie wird individuell aufgrund von
Alter, Gesundheitszustand, Geschlecht und den gewünschten Leistungen
berechnet. Dadurch sind in vielen Fällen geringere monatliche Beiträge
möglich.
Bekomme ich als Arbeitsnehmer immer die Hälfte der Versicherungsprämie
als Arbeitgeberzuschuss?
Grundsätzlich ja. Der Zuschuss ist aber – wie bei der gesetzlichen
Krankenversicherung auch – auf die Hälfte des aktuellen Höchstbeitrages
für die gesetzliche Krankenversicherung inklusive Pflegeversicherung
begrenzt.
Die richtige Private Krankenversicherung für Arbeitnehmer!
Hinweis
Ein individueller Krankenversicherungsvergleich mit Auflistung bzw. Empfehlung
einzelner Versicherer wird von einem Experten gemacht. Dies wird aus dem Grund
empfohlen, weil dieser wesentlich mehr Kriterien berücksichtigen kann,
als dies online abgefragt werden kann, z.B. Ihr Gesundheitszustand, wie es
mit der Familienplanung aussieht, sowie weitere Leistungswünsche usw.
Sie können nach der Berechnung und Ausgabe der verschiedenen Tarife einen
individuellen Vergleich und ein konkretes Angebot von einem unabhängigen
Krankenversicherungsexperten erstellen lassen.
Finden Sie hier die richtige private Krankenversicherung für Arbeitnehmer.

